Immun(o)|elektro|phorese
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Plasmaproteinaufteilung (oben) im Immunelektrophorese-Diagramm (unten) [260]
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die Kombination von Eiweißelektrophorese u. Immunodiffusion zur Untersuchung v.a. der Plasmaproteine nach deren elektrophoretischer Auftrennung im Trägermedium (Agar, Agarose, Celluloseacetatfolie, Polyacrylamid etc.); s.a. Elektrosynhärese.
1)
Im zweiten Schritt läßt man aus einer Rille entlang der Wanderungsrichtung polyvalentes (gegen alle Plasmakomponenten gerichtetes) Immunserum diffundieren, wodurch charakteristische Linien (Immunpräzipitat) entstehen (Beurteilung direkt oder nach Anfärben); durch I. mit monovalenten (gegen jeweils ein Protein gerichtete) Antiseren lassen sich den Linien die einzelnen Plasmaproteine zuordnen (Abb.);
2) zweidimensionale I.:
engl.: immunoelectrophoresis (e.g. two-dimensional)
Im zweiten Schritt wird ein Gel mit polyvalentem Antiserum angelegt, in das die bereits aufgetrennten Proteine elektrophoretisch (senkrecht zur ersten Richtung) hineingezogen werden. Nach Anfärben kann aus der Fläche der glockenförmigen oder spitz zulaufenden Präzipitate die Proteinkonzentration berechnet werden; s.a. Rocket-Immunoelektrophorese, Immunofixation.
Verwandte Themen
Eiweißelektrophorese; Elektroimmunodiffusion; Elektrophorese; Elektrosyn(h)ärese; Globulin; Immunglobuline; Immun(o)assay; Immun(o)fixation; Immunpräzipitat; Immunserum; Laurell* Technik; Liquorelektrophorese; Radioimmunoelektrophorese; Rocket-Immunoelektrophorese
Roche Lexikon Medizin, 4.Auflage; © Urban & Fischer Verlag, München 1984/1987/1993/1999